Arbeitsrecht – Quarterly III/2018

Ausschnitt

Mit Sieben-Meilen-Stiefeln lassen wir den Sommer hinter uns und streben den letzten Monaten des Jahres zu. Durchaus turbulente Wochen seit dem letzten Quarterly liegen hinter uns. Neben wichtigen Landtagswahlen ist das Thema BREXIT nun wieder stärker in den Fokus geraten – zu Recht, sind es doch nur noch wenige Monate bis zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Die Verhandlungen über einen Austrittsvertrag sind immer noch nicht zu einem Ende gelangt, und es ist heute ungewisser denn je, ob es noch zu einer Einigung kommen kann. Die Zeit läuft den Beteiligten davon. Zudem scheint weiterhin unklar zu sein, ob Theresa May für einen etwaigen Vertrag überhaupt eine Mehrheit im Unterhaus bekäme. Und auch die Ratifizierung in den übrigen 27 EU-Staaten ist womöglich kein Selbstläufer. Wir möchten daher unseren Lesern und Mandanten besonders unsere Ankündigung am Ende dieses Quarterlys ans Herz legen. Wir informieren Sie über die Konsequenzen eines „no-deal“-Szenarios.

Als wäre dies nicht bereits allein spannend genug, hat aber auch die Rechtsprechung in Deutschland einige wichtige Entscheidungen in den vergangenen Monaten produziert, die wir Ihnen in gewohnter Weise präsentieren. Sehr präsent waren Fragestellungen aus dem europäischen Arbeitsrechtskontext, die äußerst praxisrelevant sind und Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit verdienen. Die Themenpalette reicht von Altersdiskriminierungsfällen über das kirchliche Arbeitsrecht bis hin zur Arbeitnehmerentsendung und der Verzugspauschale in Höhe von 40 €, die Sie aus dem Verbraucherrecht kennen werden – allesamt Rechtsmaterien, die ihren Ursprung in europäischen Richtlinien haben. Insofern schließt sich der Kreis zum Anfang und zum Thema BREXIT. Der Einfluss der EU auf nationales Recht wird hier greif- und unmittelbar erfahrbar.