Nachtragsmanagement 2018: Was sind tatsächlich erforderliche Kosten?

Am 01.01.2018 ist das neue Bauvertragsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch in Kraft getreten. Das bisher nur in der VOB/B geregelte Anordnungsrecht des Auftraggebers für Nachtragsleistungen findet sich nun auch im Bürgerlichen Gesetzbuch. Dies ist allerdings ganz anders geregelt als in der VOB/B.

Zeit für uns, eine erste Bestandsaufnahme vorzunehmen: Welche Bedeutung hat das neue Anordnungsrecht für Leistungsänderungen und deren Vergütung nach neuem Bauvertragsrecht in der Praxis? Wie wirken sich diese Neuerungen auf die Gültigkeit der bekannten und bewährten Regelungen der VOB/B hinsichtlich der Anordnungen und Preisanpassungen aus, wenn die VOB/B nicht vollständig unverändert vereinbart ist?

Wir geben eine Einführung in das neue Anordnungsrecht und die Vergütungsfolgen aus baurechtlicher Sicht. Sie erhalten Praxishinweise zum Spannungsfeld zwischen VOB/B und BGB.

Im Anschluss wird Herr Dipl.-Wirtschafts.-Ing. Frank A. Bötzkes aus Braunschweig als praxiserfahrener Referent die Kalkulationsstruktur der Bauwirtschaft und die übliche Vergütungsanpassung erläutern.

Sodann wird er aus baubetrieblicher Sicht die Vergütungsanpassung entsprechend der „tatsächlich erforderlichen Kosten“ gemäß des neuen § 650c BGB interpretieren und Ihnen Kalkulations- und Berechnungshinweise liefern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine lebendige Diskussion mit Ihnen.

Wann: 25. April 2018, 18:00-19:30 Uhr

Wo: Schaarsteinwegsbrücke 2, 20459 Hamburg

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